Interview mit der Agility-Sportlerin Lisa North
Mit Vollgas durch den Parcours – Terrier Pedro und das Geheimnis hinter seiner Fitness
Wer Lisa auf Instagram folgt, kennt ihre regelmäßigen Einblicke ins Training mit ihren Hunden. Besonders ins Auge fällt dabei ihr quirliger Terrier Pedro – der in der Zwischenzeit aber in Sportrente ist: Mit sichtbarer Freude und beeindruckender Geschwindigkeit flitzte er durch jeden Agility-Parcours. Doch hinter seiner Leistung steckt mehr als nur Talent – nämlich ein vielseitiges und durchdachtes Trainingskonzept.

Ob Cavaletti-Arbeit, gezieltes Sprungtraining oder Elemente aus der Hundephysiotherapie – Lisa legt großen Wert auf eine ganzheitliche Vorbereitung. Ihr Ziel: ihre Hunde nicht nur schnell, sondern auch dauerhaft gesund und leistungsfähig zu halten. Pedro zeigt eindrucksvoll, dass auch kleine Hunde ganz groß rauskommen können – sogar auf den Deutschen Meisterschaften im Agility, bei denen er mitlief.
Im heutigen Interview lernen wir Lisa, Pedro und ihre beiden Border Collies Beanie und Aenna näher kennen.
Sie gibt spannende Einblicke in ihren Trainingsalltag, erzählt von ihrer Arbeit als Hundetrainerin – und wir sprechen auch über ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt: Hundefitness im Leistungssport.
Ein vielseitiges, inspirierendes Interview für alle, die im Hundesport nicht nur auf Tempo, sondern auch auf Substanz setzen!
Hallo Lisa, stell dich und deine Hunde bitte kurz vor. Wer seid ihr, woher kommt ihr – und was verbindet euch?
Ich bin Lisa und mittlerweile 30 Jahre alt. Ich mache seit über 10 Jahren Agility und zu mir gehören der kleine Terrier-Mix Pedro und die Border Collie Damen Beanie (4 Jahre) und Aenna (gerade 12 Monate). Gemeinsam mit meinem Freund und dessen Schäferhund wohnen wir in Baden-Württemberg, direkt an der Grenze zu Bayern. Mit allen drei Hunden mache ich oder habe aktiv Hundesport gemacht. Pedro ging mit 12 Jahren in Wohlverdiente Agility-Rente und darf jetzt manchmal noch ein bisschen was trainieren, wenn er möchte.

Dein Herz schlägt für die Hundesportart Agility. Erzähl uns doch, wie du zu diesem Sport gekommen bist und was dich daran so begeistert.
Witziger weiße fand ich Agility schon als kleines Kind spannend. Ich wollte das schon früher
gerne mit unserer Familienhündin mal ausprobieren, die aber definitiv nicht der richtige
Hund dafür war und als ich dann alt genug gewesen wäre, war sie auch leider schon zu alt
und früh krank. Ich fand es immer spannend wie Hundehalter und Hund durch den Parcours
flitzen und der Hund irgendwie wie an einer unsichtbaren Schnur gezogen scheinbar
automatisch weiß, wo er hinlaufen soll.
Pedro war dein erster eigener Hund – klein und aus dem Tierschutz. Wie hat er deine Sichtweise auf Hundetraining und Hundesport geprägt?
Pedro kam 2014 aus einem nahegelegenen Tierheim zu mir und war damals ca. 2 Jahre alt,
nach der Begleithundeprüfung waren wir zum Glück in einem Verein mit einem sehr motivierten und engagierten Trainer, der uns die wichtigsten Dinge zeigte und mit dem Agility-Virus infizierte. Ich wollte eigentlich nie Turniere laufen – ja das hielt ein Jahr und dann war ich angefixt. Ich muss gestehen, dass Pedro im Alltag zwar ein keiner Tyrann war (bzw. ist) er mir im Sport aber wirklich sehr viel geschenkt hat. Wir hatten immer viel Spaß, auch wenn er manchmal seine eigenen Ideen hatte und mir wurde klar wie viel Arbeit hinter diesen vermeintlich harmonischen Szenen im Parcours steckt. Außerdem gehört zum Agility natürlich viel mehr als nur durch den Parcours zu rennen. Man braucht für den Hund ein gutes Warm-Up Programm vor dem Training, verschiedene Übungen für Stärke,
Koordination und Körpergefühl und ebenso Ausgleichssport.
Nach Pedro sind die Border Collies Beanie und Aenna bei dir eingezogen. Was unterscheidet für dich einen kleinen Hund aus dem Tierschutz von mittelgroßen Hunden aus der Rassezucht? Und wie unterschiedlich zeigen sich Beanie und Aenna im Training – obwohl sie der gleichen Rasse angehören?

Der Konkurrenzkampf und Druck um mich herum. Tatsächlich wurde ich auf Turnieren mitPedro oft belächelt oder überhaupt nicht wahrgenommen, weil wir schlicht und ergreifendnicht Konkurrenzfähig waren. Pedro hat seine Sache über viele Jahre hinweg wirklich gutgemacht, dennoch war er nie besonders schnell und konnte sich nur auf dem Podestplatzieren, wenn die anderen Teams den Parcours nicht bewältigen konnten. Jetzt mit Beanieist das anders und man merkt, dass die Stimmung teilweise umschlägt.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch mit Pedro ein bisschen mehr drin gewesen wäre, wenn
er von Anfang an etwas mehr auf Schnelligkeit und Hürdenfokus trainiert worden wäre, aber
das wusste ich damals noch nicht und das war (oder teilweise ist) in den Vereinen noch nicht
so ganz angekommen. Das Training mit den Border Collies ist entsprechend vollkommen
anders gestaltet und führt folglich natürlich auch zu anderen Ergebnissen. Außerdem konnte
ich mit den beiden schon im Welpenalter spielerisch beginnen, während Pedro durch seine
Vergangenheit einfach Themen im Alltag mitbrachte, die definitiv Vorrang vor dem Sport
hatten.
Beanie zeigte sich beim Training von Anfang an sehr ernsthaft und lies sich nicht ablenken.
Außerdem ist sie unglaublich schlau und wenn man ihr die Rückmeldung gibt „das war
falsch, denk bitte nochmal nach“ hinterfragt sie sich sofort und bietet eine andere Lösung an.
Das ist aber auch schwierig, weil sie sich manchmal komplett verkopft und viel zu viel denkt.
Aenna hingegen denkt oft überhaupt nicht und macht auch nach dem 5. Versuch nochmal
denselben Fehler und würde lieber mich maßregeln als sich selbst zu hinterfragen. Außerdem
ist sie sehr umweltorientiert und kann sich manchmal schlecht konzentrieren.
Auf welche besonderen Momente im Sport und Alltag blickst du mit deinen drei Hunden besonders gerne zurück? Gab es einen echten „Gänsehaut-Moment“ im Hundesport, der dir unvergessen bleibt?
Ehrlich gesagt Pedros letztes Turnierwochenende. Er lief in 4 Läufen 3x auf Platz 1 und 1x
auf Platz 2 und in diesem Moment habe ich beschlossen, das ist der perfekte Abschluss, besser
wird es nicht mehr und das Alter ist perfekt, da er bis zum Schluss und auch jetzt noch top fit
ist und das auch noch lange bleiben soll.
Im Alltag liebe ich es einfach, wie toll die drei miteinander sind. Ich muss zu keinem Zeitpunkt
aufpassen, dass die Stimmung kippt weil alle drei einfach super fair und klar miteinander umgehen. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist, vor allem bei dem doch recht großen
Altersunterschied von Aenna und Pedro mit über 12 Jahren.

Du bist auch als Hundetrainerin aktiv. Was entgegnest du dem oft gehörten Klischee, dass Agilityhunde zwar auf dem Platz funktionieren, im Alltag aber schlecht erzogen sind? Und was macht für dich einen wirklich gut erzogenen Hund aus – auch abseits des Sports?
Das Klischee lebt Aenna in vollen Zügen. Aber das liegt auch einfach noch an ihrem Alter.
Erziehung liegt ja auch immer in Auge des Betrachters. Meine Hunde dürfen extrem viel, was
ich ihnen nur zugestehen kann, weil sie sich an Regeln halten. Das mag für manche als
unerzogen oder frech gelten, aber so ist einfach unser Leben.
Als Beispiel: meine Hunde laufen in der Regel beim Gassi immer frei, weil sie wissen, der
Rückruf ist verbindlich und sie sich immer wieder an mir orientieren. Funktioniert das nicht,
dann kommt eine Leine dran. Sie dürfen aufs Sofa und schlafen im Bett, weil sie im Gegenzug
auch akzeptieren, wenn ich sie mal wegschicke. Das sind auf den ersten Blick Kleinigkeiten,
die aber in der Summe essenziell sind. Erziehung führt zu Verlässlichkeit auf beiden Seiten
und einem harmonischen Zusammenleben. Tatsächlich führt das auch dazu, dass sich meine
Hunde untereinander sehr klare und faire Grenzen setzten und diese auch akzeptiert werden
ohne nachzufragen.
Welche fünf Dinge sind dir besonders wichtig, wenn du dir einen jungen Hund für den Hundesport aussuchst?
- Die Rasse: Ich überlege mir, ob der Hund zur gewünschten Sportart passt. Mit Border
Collies ist man entsprechend im Agility gut aufgehoben, möchte ich professionell
Hüten gehen möchte, dann hol ich mir vielleicht auch eher keinen Mops. Wenn der
Hund schon mal rein körperlich und von den Rasseeigenschaften absolut nicht für die
geplante Sportart geeignet ist, dann sind Frust und Schwierigkeiten vorprogrammiert
und wird dem Hund gegenüber auch schnell unfair. - Körperliche Gesundheit: Ja, man sieht es Welpen in der Regel noch nicht an, was da
mal kommen kann und auch vor Unfällen oder ähnlichem ist man nicht sicher. Doch
gerade bei Hunden aus der Zucht hat man die Möglichkeit die Eltern oder andere
verwandte Tiere als Anhaltspunkt heran zu ziehen und auf die Linien zu schauen. Ist
der Hund schon ein bisschen älter, sieht man auch schon mehr. - Persönlichkeit: Meine Auswahl würde nie auf den Welpen fallen, der eher ängstlich im
Eck sitzt, sondern eher auf den größten Rabauken. Agility hat in gewisser weiße auch
etwas mit Mut zu tun. Der Hund muss sich durch den Tunnel trauen, er muss über den
Steg gehen. Das kann man natürlich auch unsicheren Hunden mit viel Ruhe und Zeit
beibringen, aber man tut sich mit einem aufgeschlossenen Hund leichter. - Beratung: Ich bin kein Zucht-Genie und befasse mich wenig mit Linien und
Abstammungen. Was uns bei Beanie sportlich gesehen den ein oder anderen Stein in
den Weg legt. So perfekt sie im Alltag ist, so schlecht ist leider auch ihre Veranlagung
zum Springen. Daher habe ich mir bei Aenna Hilfe geholt von Freunden, die sich viel
mit Zucht und Abstammung bei Border Collies beschäftigen. Wir müssen immerhin
nicht alle Genies sein. - Bauchgefühl: Das Aussuchen des Hundes ist auch immer eine Gefühlssache. Ich habe
vor Aenna Welpen angeschaut und es hat vom Feeling einfach nicht gepasst. Und mal
ehrlich: wie viel Raum nimmt der Sport im Alltag ein? Bei mir (und wir machen wirklich viel Hundesport) sind es vermutlich 20%, bei den meisten Leuten wohl
einiges weniger. Der Rest ist Alltag, Leben, Erfahrungen sammeln, Zeit verbringen,
zusammen sein. Und auch, wenn der Hund nicht mehr sportlich aktiv sein kann. Das
ist einfach so viel Zeit abseits des Sports, die wir miteinander verbringen. Das muss
harmonisch sein. Da kann der Hund im Parcours noch so gut und perfekt sein. Wenn
er mir die anderen 23,9 Stunden am Tag nur auf die Nerven geht, weil wir eigentlich
im Alltag nicht zusammenpassen, dann ist das der falsche Hund für mich.
Agility ist körperlich anspruchsvoll – mit schnellen Richtungswechseln, Sprüngen, Bremsungen und hohem Tempo. Du arbeitest zusätzlich mit Hundefitnesstraining. Was steckt dahinter und wie baust du dieses Training in euren Alltag ein?
Hundefitness ist für mich mehr als Mode oder Beschäftigung. Vor allem nutze ich es, damit
die Hunde ein gutes Körpergefühl bekommen und fit sind für den Parcours, aber auch als
Ausgleichssport für die Belastungen und einfach um Spaß zu haben. Ich kann die Übungen
individuell an jeden Hund anpassen und so optimal entsprechend des Bedarfs trainieren.
Für den Alltag gibt es einen Trainingsplan für jeden von uns (mich eingeschlossen) und der
ist Umfangreich und detailliert. Ich gebe zu, vielleicht auch übertrieben.

Jeder meiner Hunde hat Stärken und Schwächen. Mit Beanie steht aktuell viel Sprungtraining, Cavaletti-Training und Kraft auf dem Trainingsplan. Bei Aenna viel Koordination und bei Pedro
Rentnergymnastik, denn wer rastet rostet. Tatsächlich ist es bei uns fast mehr ein Alltag nach
dem Training richten als ein Training im Alltag.
Was sind deine drei Lieblingsübungen aus dem Hundefitnessbereich – und warum gehören sie für dich unbedingt dazu?
Ich liebe Cavaletti und kleine, gymnastizierende Sprungübungen um den Hunden ein besseres
Gefühl und Verständnis für den eigenen Körper zu geben und zu lernen ihn zu bewegen. Die
Arbeit mit Cavalettis ist so vielfältig. Mit hohen Schritt-Cavaletti kann man an der
Beweglichkeit und Kraft der einzelnen Gliedmaßen arbeiten, mit niedrigen Trab-Cavaletti an
der Streckung oder mit kleinen Sprüngen an der Versammlung und Streckung über dem
Sprung. Der Hund muss selbst erkennen wie die Abstände sind und seine Bewegung
entsprechend anpassen. Als Steigerung kann der Hund die Stangen auch seitlich oder
Rückwärts übertreten oder schräg in einer acht. Für Jeden Körperbereich ist eine Übung
möglich. Ich liebe es sehr und mache es mindestens einmal die Woche mit allen Hunden.
Übung mit Plattformen aller Art. Auch hier gibt es verschiedene Übungen. Mit den
Vorderpfoten drauf, mit den Hinterpfoten, vorwärts anlaufen, rückwärts anlaufen, seitlich
darauf, mit den Hinterpfoten drum herum während die Vorderpfoten darauf sind… es gibt
unendliche Möglichkeiten und auch hier lässt sich alles wunderbar auf den Hund abstimmen.
Kleiner Hund, kleine Plattform, großer Hund, große Plattform. Vor allem rückwärts darauf
zu steigen ist eine unserer Lieblingsübungen, weil sie Kraft und Koordination erfordert. Ich
muss gestehen, dass Aenna diese Übung zum Beispiel noch nicht beherrscht.
Positionswechsel. Vom Sitz ins Platz ins Steh, zum Verbeugen oder auch Hasi oder
Männchen. Das Training mit Eigengewicht und halten der verschiedenen Positionen mag ich
gerne, weil man es mit und ohne Equipment, beim Gassi oder zuhause machen kann. Je nach
Wechsel und Position werden verschiedene Muskelgruppen angesprochen und trainiert.
Außerdem ist für meine Hibbelhunde hier eines extrem wichtig. Ruhe. Ich möchte einen Platz-
Steh Wechsel zum Beispiel ohne Getippel der Pfoten, sondern diese ganz fest auf dem Boden
haben. Die Hunde sollen die Übungen konzentriert und präzise ausführen, was meine 3 auch
Mental sehr anstrengt.
Wenn du deinem jüngeren Ich als Hundetrainerin einen einzigen Rat mitgeben könntest – welcher wäre das?
Vertrau deinem Gefühl und lass dich nicht von (schlechten) Trainern zu etwas drängen. Wenn
es sich schlecht anfühlt, dann ist es das auch, zumindest für euch.
Zum Schluss: Welche Frage würdest du gerne mir stellen?
Wird man euch wieder beim Agility sehen und wann gibt es mal ein Seminar für
Agilitysportler?
Danke für deine Fragen! Was mein Agility-Training angeht, befinde ich mich aktuell in einer echten Findungsphase. Dieses Jahr haben wir so gut wie gar kein Agi-Training gemacht – wir haben die Trainingszeit stattdessen bewusst für Ruheübungen und Unterordnung genutzt.
Warum?
Weil Ayx sich mit dem Agility-Training mental sehr schwer tut. Er ist super aktiviert, nervös und aufgepusht. Zwar ansprechbar, aber oft so sehr im Tunnel, dass es außerhalb des Parcours für mich sehr schwer ist, das mit anzusehen. Er ist in dieser Sportart einfach sehr überreizt. Im Parcours selbst läuft er dann wunderbar – allerdings gehört für mich nicht nur das Verhalten im Parcours, sondern auch das außerhalb dazu, um beurteilen zu können, ob eine Sportart für einen Hund wirklich gut ist.
Sicher, man kann an solchen Verhaltensweisen arbeiten und Veränderungen herbeiführen. Dieses Jahr habe ich sehr viel Zeit in seine Souveränität, Ruhe und sein Nervenkostüm gesteckt – und wir haben riesige Fortschritte erzielt. Gleichzeitig merke ich, dass diese Fortschritte völlig vergessen sind, sobald wir uns dem Agi-Platz auch nur nähern. Daher komme ich immer mehr zu dem Entschluss, dass Agi vielleicht einfach keine gute Sportart für Ayx ist.
Aber ganz abschreiben will ich es noch nicht. Ich werde mir über den Herbst und Winter sehr viele Gedanken machen, wie unser Training weitergeht.
Trotzdem steht natürlich die Frage im Raum, wie Ayx sich – neben dem Turnierhundsport – körperlich und mental auslasten kann. Ich möchte ihm eine Alternative bieten – eine Sportart, die besser zu seinen rassetypischen Bedürfnissen passt: Er möchte sich schnell und frei bewegen, eigenständig agieren und nicht ständig kontrolliert oder „gebremst“ werden müssen.
Im THS – besonders beim Hürdenlauf – muss der Hund parallel über die Hürde. Das heißt für einen Hund wie Ayx: Er muss sich zurücknehmen und wird im Training auch sehr oft ausgebremst. Auch die Unterordnung, so wunderbar sie ist, bringt bei einem Hund wie Ayx mit seiner inneren Spannung viel Druck mit sich. Ich habe einfach das Gefühl, dass er einen Rahmen braucht, in dem er mehr Distanz, mehr Tempo, mehr Freiheit leben darf – ohne dass es ihn überfordert.
Vielleicht Canicross? Hundefitness? Oder etwas ganz anderes?
Wir probieren aus und schauen, wohin unser Weg uns führt.
Da ich Agility aber trotzdem als eine wunderbare Sportart empfinde, bleibe ich natürlich an gewissen Themen dran und nutze diese auch für mein Angebot.
So ist mein Theorievortrag „Sprinttraining für Agilitysportler“ inzwischen fertig. Zusammen mit einem passenden Sprinttraining, speziell für Agi-Menschen, ist das Ganze bei mir buchbar.
Ich mache momentan noch keine große Werbung dafür, weil ich durch den kompletten Neuaufbau meiner Hundeschule gerade andere Schwerpunkte setze – wie so oft: Es gibt einfach zu viel zu tun und zu wenig Zeit.
Aber:
Wenn ein Verein Interesse hat, darf er sich gerne melden!
Vielleicht klappt es sogar direkt mit einem Termin. Ein Platz auf der Warteliste ist auf jeden Fall garantiert, damit es losgehen kann, sobald wieder Kapazitäten da sind.